straucheln und stürzen
ist nicht dasselbe
wie mitgerissen werden
harrt ersteres der Wiedergutmachung
tilgt letzteres so manche Schuld
straucheln und stürzen
ist nicht dasselbe
wie mitgerissen werden
harrt ersteres der Wiedergutmachung
tilgt letzteres so manche Schuld
Einsamkeit,
wie falsch klingst du
wenn ich dich arm empfinde
Allein,
wie unerhört gehst du vorbei
wenn ich hoffnungslos dich wähne
Ist doch jedes Wort, das Ich spricht,
in dem Nadelöhr,
indem ich und Welt
in einem Ort sich finden
und ein-sam
und all-eins und selig
sind und werden
ER hat mir gerufenich hab’s nicht gehörtweil dieses Kind, das da schriemich gestörtIch sagte: „Sei still!“Da ist ES verstummtMir hat danachder Schädel gebrummtIch hab darauf etwaszu suchen begonnenund nichts gefunden,
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Gegensatz bringt Erkenntnis
Schatten weist auf Licht
Stille auf Klang
Tod auf Leben
Zeit auf Ewigkeit
Höre dazu Improvisation 20
Wo kommt sie her Das Dunkel des Dezemberhimmels verdoppelnd das mich ruft die ganze Zeit und das seit meinem Anfang dass Weihnachten |
Was ist denn das besondere am Leben?
Es liegt in ihm ein Schweben
das zwischen Erdenfestigkeit
und Himmelsgeistunendlichkeit
den Werdeweg
geschichtsvoll in die Welt schreibt
lesbar für Erden- und für Himmelswesen
Zentrum bildet
für unsere Gemüter
für unser Fühlen und Wollen
Es ist Quellpunkt
gedankenhellen Bewusstseins
Schöpfung
im Hier und Dort
Weihnachtswunder
wenn es hier verschwindet
und dort erscheint
wenn es dort verschwindet
und hier erscheint
Nicht dein Blick
nicht deine Worte
haben mich als Kind
begleitet
All dein Vatersein
das mich bereitet
lag in deiner Hand
die – selten zwar –
doch wie ein Himmel
mich berührte