Wenn wir wissen
was wir waren
werden wir wissen wollen
was wir werden
Wenn wir wollen
was wir wissen werden
werden wir
was wir werden wollen
Wenn wir wissen
was wir waren
werden wir wissen wollen
was wir werden
Wenn wir wollen
was wir wissen werden
werden wir
was wir werden wollen
Wie habe ich mit mir gerungen
sah nur düstre Nebel, ach
du hast mir ein Lied gesungen
da ist mir etwas aufgesprungen
und junges Leben wurde wach
jubilieren silberfein
und unser Herz?
Das Herz gestaltet unsre Zeit
und weset selbst in Ewigkeit
Wüstenfeuer
brennt
unauslöschlich
jede Nacht
auch wenn es am Tage
scheinbar erlischt
nicht erlischt
die Glut
entfacht sich stets
nach der Wüstenwanderung
wenn die Dämmer kommt
zum Gesang
der Dürstenden
ihr Geheimnis
gibt sie nicht Preis
ihre Freiheit
die schwarze Perle
Sehnsucht
lodert ewig
bis sie sich erfüllt.
Wir hängen an Gedanken
wir hängen an Menschen
und beides macht unfrei
beides macht Streit
Wir bewegen Gedanken
wir lieben Menschen
und beides befreit
Wir streben
wir streben ihm nach
wir streben ihm nach, dem wir unsere Hoffnung schenken.
Wir schenken Hoffnung
weil Hoffnung uns befreit
weil Hoffnung uns befreit aus dem Zwangin dem
Gewordenen bereits die Frucht zu sehen.